Thermische Verdampfungstechnik


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Fallfilmverdampfer

Unsere Fallfilmverdampfer sind universell einsetzbar und speziell für die Brüdenverdichtung geeignet.

Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick:

  • ausgezeichneter Wärmeübergang
  • kurze Verweilzeit
  • keine Überhitzung
  • minimaler Betriebsinhalt
  • kompakter Aufbau
  • Heizflächen bis 5.000 m2
  • produktseitig minimaler Druckabfall

Fallfilmverdampfer mit mechanischer Brüdenkompression

Bei der mechanischen Brüdenverdichtung werden Verdichter verschiedenster Bauart eingesetzt.

Neben den häufig verwendeten Axialventilatoren kommen auch Kolben-, Schrauben-, Roots- und Axial-Kompressoren zum Einsatz.

Einige Typen benötigen den Heizdampf nur zum Anfahren.
Im Betrieb wird die Verdampfungsenergie vollständig über den Verdichtermotor als elektrischer Strom zugeführt.

Fallfilmverdampfer mit thermischer Brüdenkompression

Die Verdichtung der Brüden erfolgt mit Hilfe eines Venturi-Dampfstrahlverdichters. Die Verdichter sind für konstante Betriebsbedingungen ausgelegt und im Teillastbetrieb fällt der Wirkungsgrad stark ab.

  • Einfache Bauweise ohne bewegliche Teile, daher sehr robust und betriebssicher
  • Dampfersparnis je nach Betriebsverhältnis 30 bis 50 %

Mehrstufige Fallfilmverdampfer

Die Verdampfung von Wasser ist mit einem sehr hohen spezifischen Energieverbrauch verbunden. Dieser liegt deutlich höher, als bei der Verdampfung von Lösungsmitteln.
Mehrstufige Verdampfer sind eine Möglichkeit, diesen Energieaufwand zu reduzieren. Dazu werden die aus dem ersten Verdampfer austretenden Brüden zur Beheizung des zweiten Verdampfers verwendet, die Brüden des Zweiten zur Beheizung des Dritten, usw.
Der Energiebedarf der Anlage sinkt somit mit jeder zusätzlichen Verdampferstufe, die Investitionskosten sind aber entsprechend höher.

Naturumlaufverdampfer

Dank einfachem Aufbau ist dieser Verdampfer äußerst robust und betriebssicher.
Er nutzt das Thermosyphonprinzip und arbeitet deshalb im Allgemeinen ohne Umwälzpumpe. Lediglich bei Flüssigkeiten mit erschwerten Bedingungen wie Feststoffanteil, Auskristallisation oder erhöhter Viskosität, muss die erfolgreiche Zirkulation mit einer Pumpe, üblicherweise mit einer Rohrbogen-Propellerpumpe, unterstützt werden.

Typische Anwendungen:

  • Eindampfung sauberer, normalviskoser Flüssigkeiten
  • Sumpfverdampfer für Rektifizierkolonnen

Naturumlaufverdampfer sind alternativ in Verbindung mit einer Umwälzpumpe als Verdampfungskristallisatoren nutzbar.

Zwangsumlaufverdampfer

Im Unterschied zum Naturumlauf erfolgt die Verdampfung  hier nicht im Wärmetauscherrohr, sondern erst beim Eintritt und Entspannen in den nachfolgenden Abscheider. Das Produkt wird mittels einer Pumpe über den Wärmetauscher umgewälzt. Letzterer wird produktseitig mit leichtem Überdruck betrieben, etwa durch Nachschalten einer Blende, so dass der Flüssigkeitsstrom lediglich um einige wenige Grad erwärmt wird, ohne zu verdampfen.

Typische Anwendungen:

  • Eindampfung verschmutzter, zur Verkrustung neigender
    Flüssigkeiten
  • Eindampfung viskoser Produkte